Wenn ein Verband Jubiläum feiert, verbinden sich damit oft auch persönliche Geschichten seiner Mitglieder. Für Winfried Hahn fällt das 50-jährige Bestehen des BVBC mit mehreren ganz eigenen Meilensteinen zusammen.
Das 50-jährige Bestehen des BVBC ist für Winfried Hahn ein besonderer Anlass zum Rückblick. Das Verbandsjubiläum fällt in eine Zeit, in der sich für ihn mehrere persönliche Wegmarken verbinden: Am 2. Mai 2026 wird er 80 Jahre alt, die Bilanzbuchhalterprüfung legte er bereits am 2. Dezember 1975 ab, und seit dem 24. Oktober 2025 gehört er dem Verband seit 45 Jahren an.
Mit dem BVBC verbindet Hahn nicht nur eine lange Mitgliedschaft, sondern auch viele persönliche Erinnerungen. Besonders lebendig sind für ihn die ersten Jahre seines Engagements im Regionalverband Westfalen-Lippe Anfang der 1980er Jahre.
Engagement im Regionalverband
Die Regionaltreffen fanden damals zum Teil in Gaststätten statt. Dort ging es nicht nur um den fachlichen Austausch, sondern auch um die Frage, wie der Verband vor Ort stärker sichtbar werden könne und wie sich weitere Mitglieder gewinnen ließen. Besonders deutlich erinnert sich Hahn an ein Treffen Anfang der 1980er Jahre im Hotel Büscher in Bielefeld-Quelle, in der Nähe seines damaligen Wohnsitzes. Rund zwölf Teilnehmende kamen dort zusammen, um unter anderem über die weitere Öffentlichkeitsarbeit zu beraten – auch die lokale Presse war eingeladen und berichtete anschließend mit einem Artikel und einem Foto über das Treffen. In diesem Zusammenhang hebt Hahn die intensive Zusammenarbeit mit Ernst-Erich Rehse, Siegfried Wiedermann und Rainer Nobbe hervor. Gemeinsam setzten sie sich dafür ein, den Verband in der Region bekannter zu machen und neue Mitglieder zu gewinnen.
Mitgliedergewinnung mit Telefon und Schreibmaschine
Um interessierte Kolleginnen und Kollegen auf den Verband aufmerksam zu machen, suchte Hahn auf unterschiedlichen Wegen den direkten Kontakt zu Menschen, die die Bilanzbuchhalterprüfung bereits abgelegt hatten. Er telefonierte, schrieb Briefe und besuchte Interessierte zum Teil auch persönlich, um den Verband und seine Arbeit mit Informationsmaterial näher vorzustellen. „Das Festnetztelefon und die Schreibmaschine waren meine treuen Begleiter“, erinnert sich Hahn. Mobiltelefone und E-Mails standen damals noch nicht zur Verfügung. Der persönliche Kontakt war deshalb ein besonders wichtiger Teil der Verbandsarbeit.
Fachliche Unterstützung im Berufsalltag
Neben dem persönlichen Austausch spielten für Hahn immer auch die fachlichen Angebote des BVBC eine wichtige Rolle. „Im Rahmen meiner nebenberuflichen und zum Teil auch hauptberuflichen Tätigkeit möchte ich an dieser Stelle auch gern unter anderem die speziellen Fachbeiträge – in praxisnaher Form aufbereitet – erwähnen. Sie waren stets für meine praktische Arbeit eine große Hilfe, zusammen mit unserer Homepage und dem Zugang zu ‚Beck-direkt-online‘. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Zeitschrift und der Homepage hat sicherlich der Öffentlichkeitsarbeit einen guten Dienst erwiesen“, sagt er rückblickend.
Auch in späteren Jahren blieb Hahn dem Verband eng verbunden. Vor etwa zehn Jahren besuchte er gemeinsam mit seiner Partnerin einen Bundeskongress. Vor einigen Jahren stand er zudem in Kontakt mit Karin Tausch, damals Regionalbevollmächtigte. Mit ihr und weiteren Kolleginnen und Kollegen kam es zu mehreren Treffen, unter anderem auch im Parkhotel in Gütersloh. Seinen Rückblick verbindet Hahn mit einem persönlichen Dank für den engagierten Einsatz im Dienst des Verbandes. Zugleich formuliert er einen Wunsch für die Zukunft: eine erfolgreiche weitere Mitgliedergewinnung und die aus seiner Sicht längst überfällige Befugniserweiterung. Den europäischen Richtlinien komme dabei eine wichtige wegweisende Bedeutung zu.
Ihre BVBC-Geschichte für das Jubiläumsjahr
50 Jahre BVBC leben von den Menschen dahinter. Teilen Sie Ihre Erinnerungen, besonderen Momente, Fotos oder Wünsche zum Verband. Aus vielen Stimmen entsteht im Jubiläumsjahr ein gemeinsames Bild.
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